Dr. Rudolf Meierhöfer

Zahnarzt, "Komplementärmediziner", Dozent & Mentor

Dr. Rudolf Meierhöfer

Zahnarzt, "Komplementärmediziner", Dozent & Coach

Aktuelles

Reservatrol bei Parodontitis und Insulinresistenz

Diabetes und Parodontitis sind Erkrankungen , die häufig miteinander auftreten und sich gegenseitig negativ beeinflussen.

In einer Studie¹ vom November 2016 konnte gezeigt werden , dass die Substanz RESERVATROL, die vor allem in Weintrauben , Himbeeren und Pflaumen

enthalten ist,hier sehr hilfreich sein kann.

Bei einer Substitution mit Reservatrolkapseln aus Weintraubenextrakt ( 480mg täglich) von nur 4 Wochen  zeigte sich ein deutlich positiver Einfluss auf die Insulinresistenz und die parodontale Taschentiefe.

Das durchschnittliche Nüchterninsulin und die die gemessenen Zahnfleischtaschentiefen verbesserten sich in der Verumgruppe signifikant gegenüber der Placebogruppe.

1)Zare,Javid et.all: The impact of reservatrol on blood glucose insulin, insulin resistance, Triglyceride and periodontal markers in type 2 diabetic patients with chronic periodontitis.

   Phyter Res. 2016 nov.3 DOI:10.1002/ptr.5737

So lässt sich Parodontitis mit der richtigen Ernährung reduzieren

Forscher der Universität Freiburg haben in einer kleinen Studie untersucht, wie sich mittels Nährstoffen eine vorhandene Parodontitis reduzieren lässt. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie kürzlich im BMC Oral Health.

Die Freiburger Wissenschaftler wollten herausfinden, ob ein in der Literatur als entzündungshemmende Diät beschriebener Ernährungsplan Einfluss auf die parodontale Mundgesundheit hat. Dazu verringerten die Testpersonen ihre tägliche Kohlenhydrataufnahme und aßen stattdessen vermehrt Nahrungsmittel, die Omega-3-Fettsäuren, die Vitamine C und D, Antioxidantien und Ballaststoffe enthielten.

Alle Teilnehmer waren mindestens 18 Jahre alt und litten aktuell unter Gingivitis oder Parodontitis. Von den 15 Testpersonen wurden zehn über sechs Wochen auf eine Low Carb Diät gesetzt, die restlichen fünf ernährten sich weiter ganz nach ihren normalen Gewohnheiten. Die tägliche Zahnreinigung sollte von allen Teilnehmern unverändert fortgeführt werden, nur Interdentalbürsten und Zahnseide waren verboten.

Nach Ablauf der sechs Wochen zeigte sich bei denjenigen, die die entzündungshemmende Diät durchführten, eine signifikante Verbesserung der Gingivitis und Parodontitis im Vergleich zu den Testpersonen, die nichts an ihren Ernährungsgewohnheiten änderten. Sowohl Blutungen beim Sondieren als auch die entzündeten Areale waren deutlich rückläufig. Außerdem verbesserten die erhöhte Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen den Plaque-Index.

Quelle: dentistry.co.uk